01.07.2021, von Kai Zielke, , OV Bad Honnef

Das THW Bad Honnef hat seinen regulären Dienstbetrieb fast wieder aufgenommen

Die langen Monate des Lockdowns und der hohen Inzidenzzahlen im Rhein-Sieg-Kreis hatten auch den Dienstbetrieb des THW Ortsverbandes Bad Honnef mit seinen Gruppen zum Erliegen gebracht. Wo sonst viele Helfer*innen Freitagsabends, auf dem Hof in der Bad Honnefer Quellenstraße, ihren Dienst verrichteten herrschte Leere.

Kontaktminimierung bedeutete, dass nur eingeladene Helfer bestimmte Aufgaben zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft verrichten durften.

Unter diesen Bedingungen erreichte auch zum Jahresende 2020 das neue Fahrzeug unseres Zugtrupps den Ortsverband und die Fahrzeugweihe konnte nur in sehr kleinem Rahmen erfolgen.

Alle Übungs- und Ausbildungsdienste waren ausgesetzt und soziale Veranstaltungen mussten abgesagt werden.

Nur die neue Grundausbildungsgruppe des Ortsverbandes konnte in dieser Zeit unter hohem logistischen und hygienebedingten Aufwand starten. Aufgeteilt in corona-konforme Kleingruppen lernten die 19 Helferanwärter*innen erste Ausbildungsabschnitte sowohl theoretisch als auch praktisch kennen.

Dafür gilt es hier den beteiligten Personen und Ausbildern einen ganz großen Dank auszusprechen. Ohne Ihren Einsatz unter erschwerten Bedingungen wäre der Start der Grundausbildung so nicht möglich gewesen.

Seit Mitte Juni 2021 lassen nun die stark gesunkenen Inzidenzzahlen im Rhein-Sieg-Kreis es wieder zu, den allgemeinen Dienstbetrieb wieder aufzunehmen.

Noch immer zeitlich getrennt von den aktiven Helfern muss unsere Jugendgruppe ihre Ausbildungsstunden ausrichten. Gerade hier steht der Gesundheitsschutz für unsere Jugendlichen auf noch höheren Niveau. Dass es aber auch für die Junghelfer*innen wieder losgeht, war besonders wichtig. Am vergangenen Donnerstag war es hier soweit.

Im Juni 2021 forderten auch wieder mehrere Einsätze die ehrenamtlichen Helfer*innen des Ortsverbandes. Nach Starkregen unterstützten wir die Feuerwehr in Hennef, im Rahmen eines Amtshilfeersuchens den Zoll und bei zwei Einsätzen am Rotter See in Troisdorf den Wasserrettungszug des Rhein-Sieg-Kreises durch Transport- und Koordinierungsaufgaben vor Ort.

Wir benötigen jetzt wieder viel Zeit zum gemeinsamen Üben, Zeit zur Wartung der Technik und Zeit, Erlerntes zu wiederholen und zu vertiefen.

Sobald es wieder möglich ist, sollen auch kameradschaftliche Veranstaltungen wiederaufgenommen werden, denn ab und an benötigen wir auch Zeit für den persönlichen Kontakt, denn THW-Arbeit ist Team-Arbeit.




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